11. Februar 2026

Wer rechnet, spart 350.000 Euro

In der Frankfurter Allgemeine Zeitung analysiert unsere Geschäftsführerin Marion Lippert eine zentrale Schieflage im heutigen Bauwesen. Der zunehmende Einsatz standardisierter Berechnungssoftware führt vielfach zu überdimensionierten Konstruktionen, steigenden Kosten und unnötigem Materialverbrauch.

Der Beitrag zeigt, warum normgetriebene Planung zwar rechtlich absichert, technisch jedoch nicht zwangsläufig zur besten Lösung führt. Anhand eines Praxisbeispiels wird deutlich, welches Einsparpotenzial im eigenständigen ingenieurtechnischen Denken liegt: Durch präzise Berechnung und konstruktive Alternativen lassen sich bei mittelgroßen Projekten mehrere Hunderttausend Euro einsparen.

Der Gastbeitrag plädiert für eine Rückbesinnung auf das Ingenieurhandwerk: rechnen, vergleichen, abwägen und entscheiden. Sicherheit und Wirtschaftlichkeit stehen dabei nicht im Widerspruch, sondern bedingen einander.